INTERGASTRA 2026 Stuttgart – Mein persönlicher Messetag
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Inhalt

INTERGASTRA 2026 Stuttgart

Ja alles hat mit einem schwarzen Umschlag begonnen.
Als ich ihn aus dem Briefkasten gezogen habe, war dieser kurze Gedanke da. Oh Gott. Finanzamt. Letzter Umschlag vor dem Henker so ungefähr. Ein kleiner Schreckmoment, dann ein Lächeln. Denn beim Öffnen kam kein Schreiben, sondern ein VIP Ticket vom Fokus Hotel für die INTERGASTRA 2026 in Stuttgart zum Vorschein. Und da war sie sofort diese Mischung aus Überraschung und Freude.

Stuttgart kannte ich bis dahin noch gar nicht. Mein Terminkalender ließ es zu und ich dachte mir warum eigentlich nicht. Also habe ich mich auf den Weg gemacht.

Früh los aus Hamburg – unterwegs zur INTERGASTRA nach Stuttgart

Montag früh ging es sehr früh los. Gegen 4:19 Uhr startete meine Bahn Richtung Hamburger Hauptbahnhof und von dort weiter nach Stuttgart. Noch ein bisschen müde, aber voller Vorfreude.

Als Unternehmensfotograf mit Schwerpunkt Gastronomie, Food und Menschen ist eine Messe wie die INTERGASTRA für mich mehr als nur ein Termin. Es ist Inspiration, Austausch und ganz viel Beobachtung. Und ein kleines bisschen Heimkommen, denn ich komme ja selbst aus der Küche.

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Erster Eindruck vom Messegelände Stuttgart am Flughafen

Als ich am Messegelände Stuttgart, direkt am Flughafen, angekommen bin, war ich im ersten Moment wirklich beeindruckt. Die Weitläufigkeit, die klare Struktur und diese besondere Mischung aus Offenheit und Bewegung haben sofort gewirkt. Man kommt an und ist direkt mitten im Geschehen, ohne lange Wege oder Umwege.

Relativ schnell musste ich innerlich an die Internorga in Hamburg denken. Nicht als Vergleich im Sinne von besser oder schlechter, sondern eher als Unterschied in der Ausrichtung und im Gefühl. Aus vielen Gesprächen und auch aus Erzählungen heraus hatte ich im Vorfeld schon gehört, dass die Intergastra eine etwas andere Zielgruppe anspricht. Und genau das wurde an diesem Montag sehr deutlich.

Die Intergastra wirkt stärker geöffnet Richtung Endverbraucher. Mehr Laufpublikum, mehr Menschen, die nicht ausschließlich aus der Gastronomie kommen, sondern sich informieren, ausprobieren und erleben wollen. Auf der Internorga hingegen steht aus meiner Wahrnehmung heraus der einzelne Gastronom noch stärker im Mittelpunkt, auch wenn dort ebenfalls Endverbraucher unterwegs sind.

Was man an dieser Stelle fairerweise dazusagen muss Es war ein Montag. Und Montage sind auf Messen erfahrungsgemäß oft sehr strukturiert. Termine sind gesetzt, Abläufe greifen ineinander und viele Gespräche folgen klaren Zeitfenstern. Genau das war auch hier spürbar. Weniger Zufall, mehr Struktur. Weniger Schlendern, mehr Fokus.

Diese Kombination aus Messetag, Zielgruppe und Wochenstart prägt die Atmosphäre deutlich. Die Intergastra fühlte sich an diesem Montag lebendig, aber zugleich sehr organisiert an. Für mich als Unternehmensfotograf ist genau diese Mischung spannend, weil sie zeigt, wie unterschiedlich Messegeschehen je nach Tag und Ausrichtung wirken kann.

Dieser erste Eindruck hat meinen Tag stark geprägt und mir schnell gezeigt, dass die Intergastra ihren ganz eigenen Charakter hat. Und genau das macht sie so interessant.

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INTERGASTRA und Internorga – zwei Messen, zwei unterschiedliche Welten

Wenn ich an die Internorga in Hamburg denke, dann ist da sofort dieses sehr klare Gefühl. Struktur. Ordnung. Fokus.
Die Internorga ist für mich ganz klar die Branchenmesse. Man spürt diese norddeutsche Klarheit, dieses professionelle Miteinander und diese Zielgerichtetheit schon beim Betreten der Hallen.

Hier geht es um Konzepte, um Prozesse, um Innovationen und Effizienz. Gespräche sind oft tief, vorbereitet und mit einem langfristigen Blick geführt. Man kommt nicht zum Schlendern, sondern um sich auszutauschen, zu planen und Entscheidungen anzustoßen. Es fühlt sich ein wenig an wie ein sehr gut organisiertes Netzwerktreffen auf großer Bühne. Und genau das schätze ich an der Internorga sehr.

Die Intergastra in Stuttgart fühlt sich dagegen ganz anders an.
Nicht besser, nicht schlechter, sondern emotionaler, lebendiger und ein Stück weit offener.

Hier ist mehr Bewegung im Raum, mehr Begegnung, mehr unmittelbares Erleben. Man bleibt stehen, kommt ins Gespräch, probiert etwas, lacht gemeinsam. Vieles ist näher dran am Produkt, am Handwerk, am Menschen. Weniger Distanz, mehr Bauchgefühl.

Das erinnert mich oft an meine eigene Zeit in der Küche. An dieses Lernen durch Tun. Anfassen, riechen, probieren. Genau diese Mischung aus Neugier, Leidenschaft und direktem Erleben fühlt sich auf der Intergastra sehr vertraut an.

Am Ende sind es zwei sehr unterschiedliche Messewelten.
Die Internorga steht für Kopf, Struktur und Strategie.
Die Intergastra eher für Herz, Handwerk und Erlebnis.

Und ehrlich gesagt ergänzen sich genau diese beiden Welten wunderbar.

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Netzwerken auf der INTERGASTRA – Begegnungen statt Visitenkarten

Nach fast einem ganzen Messetag muss ich ehrlich sagen, meine Füße brannten ordentlich. Aber genau dafür war ich hier. Ich bin nach Stuttgart gekommen, um zu netzwerken, zuzuhören und Menschen zu treffen.

Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich Halle sieben noch gar nicht gesehen hatte. Dort ist unter anderem die DEHOGA Baden-Württemberg vertreten. Und was dort auf der Fläche geboten wurde, war wirklich beeindruckend. Eine große Bühne mit tollen Vorträgen, Cocktailmixen, fast schon akrobatische Einlagen. Wirklich krass und unglaublich inspirierend.

Zwischendurch habe ich mir immer wieder kleine Pausen gegönnt. Stehen bleiben, beobachten, wirken lassen. Genau diese Momente liebe ich als Fotograf.

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Wenn Netzwerke tragen – Treffen mit Markus auf der Messe

Eigentlich war unser Treffen ganz klassisch am Stand der DEHOGA geplant. Kurz entschlossen haben wir dann aber gesagt komm, wir gehen einfach eine Halle weiter. Raus aus dem Messetrubel, rein in einen kleinen Moment Austausch. Und so haben wir dort gemeinsam angestoßen.

Ganz ehrlich, Markus hatte an diesem Tag unglaublich viel um die Ohren. Die Messe lief, Termine reihten sich aneinander und viel Zeit blieb leider nicht. Aber genau das gehört eben auch zur Realität solcher Veranstaltungen dazu. Trotzdem war es ein gutes Treffen, ein ehrlicher kurzer Austausch und ein schönes Zeichen dafür, wie wertvoll funktionierende Netzwerke sind.

Ein tieferes Gespräch holen wir ganz sicher nach. Spätestens auf der Internorga 2026 in Hamburg. Darauf freue ich mich jetzt schon sehr.

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Künstliche Intelligenz auf der INTERGASTRA 2026 – ein Thema, das bleibt

Natürlich war auch das Thema KI präsent. Das habe ich ehrlich gesagt auch erwartet. Es wurde darüber gesprochen, es wurde gezeigt, es wurde genutzt. Spannende Ansätze, viele Daten, neue Perspektiven.

Gerade aus Sicht eines Unternehmens und Foodfotografen ist KI ein unglaublich spannendes Thema. Nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung. Als Werkzeug, das Prozesse unterstützen und neue kreative Ansätze ermöglichen kann. Stillstand gibt es hier definitiv nicht.

Mein Fazit zur INTERGASTRA 2026 – müde Füße, voller Kopf

Ich gehe aus diesem Tag mit müden Füßen, aber einem sehr vollen Kopf. Dankbar für die Gespräche, die Begegnungen und die vielen Eindrücke.

Ein Messetag ist intensiv. Eigentlich bräuchte es zwei Tage, um wirklich tief in Gespräche einzusteigen. Für einen Tag habe ich mir ziemlich viel vorgenommen. Aber ich bin gespannt, was aus diesen ersten Kontakten entsteht und wie sich einzelne Begegnungen zu echten Verbindungen entwickeln.

Stuttgart war heute ein sehr guter Gastgeber. Und ich freue mich wirklich sehr auf alles, was aus diesem Tag noch folgen darf.

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